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√ MK-Team Blog - Bivvy Sessions

Es ist stickig im Auto, das T-Shirt klebt am Rücken und sämtliche Rezeptoren in der Nase haben dank der Mischung aus Fisch, vergorenen Partikeln, Ananas-Karamell, Schweiß und nassem Hund schon vor Stunden ihren Dienst quittiert. Wir stehen im Stau von Lyon, wie eigentlich immer wenn wir mal wieder „zu spät“ los kommen.

Kurz bevor es endgültig los ging, telefonierte ich noch mit Nils, der mich wissen ließ, das er seine Zelte tief im Dschungel des Rhonedeltas zunächst abbrechen würde um ein wenig „einfaches Angeln“ an einem See in der Nähe zu genießen.
So bestand die Chance zu Urlaubsbeginn zunächst ein paar Tage zusammen zu Fischen, bevor jeder für sich entschied, wie es wohl weiter gehen würde.
Allerdings hatte die Sache einen kleinen Haken;
Nils schickte mir „`ne Nadel“ und einen Haufen Infos zu dem Gewässer, aber eben auch die Warnung, das dort gerne mal der eine oder andere Reifen dran glauben muss.
Nun denn, die Lösung die Nils mir vor schlug war so genial wie simpel – ein Fahrrad musste mit.
Wozu ein Fahrrad?
Ganz einfach.
Langsam zieht die Schnur von der Rolle, der Bissanzeiger ertönt, und mein Puls steigt. Der erste Lauf auf dieser neuen Montage. Die Haarmontage, die seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Angelei ist, war für mich zu diesem Zeitpunkt noch etwas völlig Neues. Ich nahm die Rute auf und drillte den Fisch, der sich bereits nach kurzer Zeit im Kraut festsetzte.
Unsere Herbsttour Mitte Oktober diesen Jahres startete etwas holprig: Noch bevor wir los gefahren sind, erreichte uns die Nachricht, das unser anvisierter Platz am Ende einer Nachtangelzone grade besetzt wurde und auch der Rest der Zone ziemlich voll mit Anglern war.
Huuuuuuuuuuuup-hupupuphuuuuuup.....Anhieb und sitzt. Der erste Fisch für heute, offenbar kein schlechter, und das obwohl ich grade erst 3 Stunden hier bin. Eigentlich nix besonderes? Eigentlich nicht, aber wenn man sich auch erst vor 5 Stunden entschieden hast überhaupt angeln zu gehen, sieht die Sache schon anders aus. Aber von vorne:
Jan Grasshof zeigt Ihnen, wie Sie einen effektiven und dünnen Angelknoten zum Anbringen des Leadcores herstellen. Der Nagelknoten ist eine echte Alternative zu den herrkömlichen Angelknoten.
12 Chancen und eine Hand voll Glück! Der Auftakt in unseren Frankreichtrip, war wie so häufig recht holprig. Irgendwie macht mir diese verdammte scheiß Angelkarte immer einen Strich durch die Rechnung. Die Visa Karte von meinem Vater konnte nicht gelesen werden und somit mussten wir erst einmal am Montagmorgen zur Bank und dieses klären. Das Problem konnte Gott sei Dank schnell behoben werden und wir konnten die Karte drucken. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren machte ich mich um 10 Uhr mit meiner Tochter auf die Socken.
Freitagabend 22.30 Uhr, der Löffel ist endlich gefallen in der Küche, nun kann es losgehen, die lang ersehnte Tour startet endlich. Nachdem sich Jan und Janine durch den Stau gequält hatten und fehlende Unterlagen von Zuhause nachholen mussten, stand der gepackte Anhänger samt Auto bei uns auf dem Parkplatz. Nach kurzer Verabschiedung startete um 23.00 Uhr die Tour Richtung Süden. Dank dir Jan nochmals fürs Packen!
Der österreichische Karpfenangler Andreas Papesch verstärkt ab sofort das MK-Team. Durch seine Angeltrips im In- und Ausland kann Andreas auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Im letzten Jahr hatte ich das Glück und konnte nur eine neckische Brasse Landen, was man als Karpfenangler ja sehr positiv empfindet!
2013 auf der suche nach einem neuem Gewässer, stieß ich auf einem 40 ha See 100 km von meinem Zuhause entfernt, der liebevoll, See der Verzweiflung genannt wurde.
Das reizte mich schon, das Gewässer mal zu besuchen und näher anzusehen. Nach einer Rundfahrt um den See und einigen Gesprächen mit Anglern die den See befischten, stand für mich fest 2014 dort anzugreifen.
Wer eine Reise tut, der kann was erleben sagt man. Im Jahre 2008 machte ich eine Reise, und ich habe einiges erlebt…

Glücklicherweise habe ich zumindest ansatzweise ein Urlaubstagebuch geführt sodass ich heute dokumentieren kann, was passiert, wenn man aufs falsche Pferd setzt…

Um Missverständnissen entgegen zu wirken, wir hatten nicht über Michael Flosdorf gebucht – hätten wir aber besser…
Jan Grashoff lässt es krachen. 20kg Fluss-Monster im Januar!
Karpfenangeln im Orkan. Jan Grashoff trotzt den Elementen.
Futter fängt Fisch! So ist zumindest Stefan Kischel`s Plan.